Zur CCInfo-Startseite
 
Phalaenopsis-Orchideen
 
   
 
Startseite CCInfo
 
Schwarze Bretter
Pflanzen
  Citruspflanzen
  Palmen
  Kakteen
  Exotische Pflanzen
  Balkonpflanzen
  Zimmerpflanzen
  - Aloe variegata
  - Aloe vera
  - Alpenveilchen
  - Amaryllis
  - Birkenfeige
  - Drachenbaum
  - Elefantenfuß
  - Geigenfeige
  - Gummibaum
  - Hibiscus
  - Hortensien
  - Madagaskarpalme
  - Mimose
  - Monstera
  - Orchideen
    - Dendrobium
    - Phalaenopsis
  - Philodendron
  - Schefflera
  - Tillandsia ionan.
  - Weihnachtsstern
  - Wüstenrose
  - Yucca
  Grundlagen
  Pflanzen-Links
  Pflanzen A-Z
Foto und Fotolabor
Technik/Elektronik
Impressum
 


F.A.Q.
Suche
Was ist neu?



Sponsor werden
Phalaenopsis
Phalaenopsis rosa/rot
 Phalaenopsis
Phalaenopsis weiß/rot

Klicken Sie auf die Bilder, um sie größer zu sehen


Name:Phalaenopsis, Malaienblume, Nachtfalterorchidee (bot. Phalaenopsis)
 
Beschreibung:Phalaenopsis-Orchideen bilden eine eigene Gattung mit ungefähr 70 bekannten Arten und gehören zur Familie der Orchideengewächse (Orchidaceae). Ihre Heimat ist das tropische/subtropische Asien zwischen Indien und Australien, wo sie epiphytisch auf anderen Pflanzen wachsen (d.h. diese als mechanischen Träger benutzen). Sie bilden zahlreiche Luftwurzeln aus, mit deren Hilfe sie einerseits sich auf den Wirtspflanzen festhalten und andererseits Nährstoffe sozusagen "aus der Luft" aufnehmen. Sie besitzen maximal ca. 30 cm lange Stämmchen, die von großen, breiten, ledrigen Blättern umgeben sind, die in den meisten Fällen dunkelgrün, seltener blaugrau sind. Die Blütenstengel entspringen den unteren Blattachseln und erreichen eine Länge von bis zu 1 m. Sie sind oft verzeigt und meistens paarweise mit vielen Blütenknospen besetzt, die sich nach und nach von unten nach oben öffnen. Aufgrund der herrlichen Blüten, der langen Blütezeit und der relativ unkomplizierten Pflege ist Phalaenopsis eine Orchidee, die auch für Anfänger sehr zu empfehlen ist. Im Handel sind zahlreiche Hybriden erhältlich, die die natürlich vorkommenden Arten bezüglich der Schönheit der Blüten oft deutlich übertreffen.
 
Wasser:Phalaenopsis bevorzugt als epiphyte Pflanze eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 50%. Wo dies nicht gegeben ist, sollte man die Pflanze regelmäßig mit unbedingt sehr weichem Wasser (am besten Regenwasser) einsprühen. Wer weder über weiches Leitungswasser noch über Regenwasser verfügt, kann hartes Wasser mit demineralisiertem Wasser aus dem Baumarkt wie folgt "verdünnen":
 Härtebereich II:1+1
 Härtebereich III:1+2
 Härtebereich IV:1+3
Hierbei bedeutet z.B: die Angabe "1+2", daß man 1 Teil Leitungswasser mit 2 Teilen demineralisiertem Wasser mischt. Man kann zwar auch pures demineralisiertes Wasser verwenden, aber aus Kostengründen ist dies nur bei wenigen Pflanzen ratsam. Welchem Härtebereich das Leitungswasser in Ihrer Stadt zuzuordnen ist, erfahren Sie entweder beim Wasserwerk oder können Sie mit Hilfe von im Handel erhältlichen Teststäbchen selbst ermitteln (hierbei bitte Härtegrad und Härtebereich nicht verwechseln!). Als Ersatz für weiches Wasser sollte nicht durch Essig der pH-Werts des Wassers gesenkt werden, da man damit zwar den pH-Wert günstig beeinflussen kann, nicht aber den zu hohen Salzanteil im Wasser zu vermindern in der Lage ist.

Das (Spezial-)Substrat darf keinesfalls zu feucht sein, weil Phalaenopsis ausschließlich Luftwurzeln ausbildet, die -wie der Name schon sagt- ein luftiges Umfeld benötigen und bei zu hoher Feuchtigkeit anfangen zu faulen. Viele Orchideenliebhaber gießen ihre Orchideen überhaupt nicht, sondern besprühen sie und das Substrat täglich mit weichem Wasser.
 
Licht:Phalaenopsis bevorzugt einen hellen Standort, mag aber nicht so gern ganztätig pralle Sonne. Die Fensterbank eines gardinenlosen Südfensters ist daher nicht ganz der optimale Ort. Nach Gewöhnung ist eine Kultur in praller Sonne jedoch durchaus möglich.
 
Temperatur:Während der Vegetationsperiode sollte die Temperatur tagsüber am liebsten ab 20 °C betragen, während die Nachttemperaturen 15 °C nicht unterschreiten sollten. Die Überwinterung kann hell und bei den oben angegebenen Temperaturen erfolgen oder aber kühl (ca. 5 bis 10 °C), wobei hier weniger Licht benötigt wird. Eine kühle Überwinterung fördert die Blütenbildung. Die Wassergaben müssen hierbei unbedingt auf nahezu Null reduziert werden (Fäulnisgefahr).

Die Blütezeit kann man übrigens künstlich verlängern, indem man die Pflanzen kühler stellt, sobald sich die ersten Blüten öffnen. Hierbei sollte es aber nicht kälter als ca. 15 °C werden.
 
Düngung:Während der Wachstumsphase einmal pro Woche oder weniger mit einem guten Blattdünger, der gemäß Herstelleranweisung angesetzt wird. Hier sollten Sie ausnahmsweise spezielle, auf Orchideen zugeschnittene Produkte zu bevorzugen. Ein Geheimtip schlechthin ist Orchid Quick Plus von Manfred Meyer, einem bekannten Orchideenzüchter im Frankfurter Raum. Idealerweise wird auch die Düngerlösung nicht gegossen sondern mit einem Wasserzerstäuber auf Blätter, Luftwurzeln und Substrat gesprüht. Im Winter wird seltener (ca. 1x pro Monat) bei warmer Überwinterung bzw. gar nicht bei kalter Überwinterung gedüngt.
 
Vermehrung:Vorzugsweise durch Samen, was aber aufgrund der komplizierten Fortpflanzungmechanismen und der dafür erforderlichen Gerätschaften Züchtern vorbehalten ist.
 
Sonstiges:Wie alle epiphytischen Orchideenarten benötigt auch Phalaenopsis ein ganz spezielles Substrat und darf keinesfalls in normaler Blumenerde ausgepflanzt werden. Sollten Sie umtopfen müssen, wenden Sie sich daher am besten an einen Fachbetrieb, da fertige, abgepackte "Orchideenerde" in den seltensten Fällen etwas taugt. Sie können sich aber auch sehr leicht selbst aus Rindenstücken, Holzkohle, Styroporflocken und Bast ein gutes Substrat mischen. Aus optischen Gründen empfiehlt es sich, beim Einpflanzen Bast oder Rindenstückchen als oberste Schicht zu wählen.
 
Verwandte Arten:Die Gattung Phalaenopsis besteht aus ca. 70 Arten. Im Handel erhältlich sind jedoch fast ausschließlich Hybriden.
 
Preisbeispiel:Phalaenopsis-Orchideen werden im Handel zahlreich und in vielen Farben angeboten. Meistens kosten sie zwischen 8 und 13 Euro. Dies mag teuer erscheinen, aber es lohnt sich: Einerseits blühen sie sehr lange und zudem bei guter Pflege in den Folgejahren immer wieder. Oft kann man halbverblühte Exemplare sehr günstig für teilweise unter 4 Euro erstehen.
  

Vorherige Seite
Seitenanfang






Alle Angaben in Zusammenhang mit dieser Site wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Trotzdem kann hierfür keine Haftung übernommen werden. Schadenersatzansprüche jeglicher Art sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Chr. Caspari (sofern nicht anders gekennzeichnet). Es gelten die allgemeinen  Benutzungs- und Copyrightbedingungen.

Mitteilungen über Fehler sowie Verbesserungsvorschläge sind stets willkommen (Kontaktmöglichkeiten siehe  Impressum). Ich bitte um Verständnis, daß mir infolge Zeitmangels keine Beantwortung von Fragen und erst recht keine individuelle Beratung möglich ist - auch nicht ausnahmsweise. Für Fragen zu Pflanzenpflege, Foto und Technik stehen Ihnen jedoch verschiedene  Foren ("schwarze Bretter") zur Verfügung.


Letztes Update dieser Seite: 19.08.2010 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)