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Granatapfelbaum (Punica)
 
   
 
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Inhalt:
 Pflanzenbeschreibung
 Anzucht

Punica / Granatapfelbaum
Marbella/Spanien 1998
 Punica / Granatapfelbaum
Marbella/Spanien 1998
 Punica / Granatapfelbaum
Playa Dorada/Dom. Republik 1999
 Punica / Granatapfelbaum
Kelkheim 2006

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Pflanzenbeschreibung

Beschreibung:Der Granatapfelbaum (bot. Punica granatum) ist ein mit maximal 5 m Wuchhöhe recht kleiner Baum mit rotbrauner bis grauer Rinde, der oft auch als Strauch kultiviert wird. Sein robuster Habitus wird durch die harten Blätter und die fast immer vorhandene Bedornung hervorgerufen. Die ledrigen Blätter sind lanzettförmig, ca. 5 bis 8 cm lang und meistens in Zweiergruppen gegenständig an den vierkantförmigen Zweigen angeordnet. Die Punica-Blüten sind trichterförmig mit ca. 3 cm Durchmesser und in der Wildform leuchtend rot. Als Zuchtformen des Granatapfelbaums sind aber auch andere Farben bekannt. Die Frucht, der Granatapfel, ist (nomen est omen) apfelförmig und besitzt auch ungefähr die Größe von Äpfeln. Der innere Aufbau der Frucht unterscheidet sich hiervon jedoch deutlich. Punica granatum ist eine uralte Kulturpflanze, die schon so lange bekannt ist (nämlich seit vielen tausend Jahren), daß die ursprüngliche Heimat nicht mehr zweifelsfrei bestimmbar ist. Sie dürfte in Asien liegen. Punicas können bis zu mehreren hundert Jahren alt werden. Der Granatapfelsaft wird für Getränke, die Schale der Frucht als Gerb- und Färbemittel und die Rinde zur Herstellung adstringierender Mittel verwendet.
 
Substrat:Das Substrat sollte durchlässig sein. Für größere Pflanzen ist durch Füllstoffe durchlässig gemachte Gartenerde ideal.
 
Wasserbedarf:Der Wasserbedarf ist mittel. Der Granatapfelbaum ist recht robust und übersteht auch kurzzeitige Trockenheit.
 
Lichtbedarf:Punica granatum liebt entsprechend seiner Herkunft ganztägig volle Sonne, kann aber notfalls auch im Halbschatten kukltiviert werden, was sich aber negativ auf die Fruchtbildung auswirkt.
 
Temperatur:Während der Wachstumsphase so warm wie möglich. Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt ein frostfreier Raum, der auch dunkel sein darf, sofern die Temperatur unter 10 °C liegt, da Punica granatum laubabwerfend ist. Ausgepflanzte Granatapfelbäume überstehen auch leichten Frost. Die Frosthärte ist aber für mitteleuropäische Verhältnisse viel zu gering für eine ganzjährige Kultur im Garten.
 
Sonstiges:Punica granatum ist eine sehr robuste Pflanze, an der auch Anfänger ihre Freude haben werden. Bei guter Pflege und warmem, sonnigen Standort kann bei älteren oder aufgepfropften Pflanzen mit Fruchtansatz gerechnet werden. Allerdings haben diese Früchte unter mitteleuropäischen Bedingungen bis zum herbstlichen Einräumen normalerweise keine Chance, reif zu werden.
 
Verwandte Arten:Es existieren verschiedene Zuchtformen, die sich in der Wuchshöhe, der Größe der Früchte und der Farbe der Blüten unterscheiden. Punica granatum nana ist eine kleinbleibende Granatapfelart mit kleineren Blättern und kleineren Früchten.




Anzucht eines Granatapfelbaums

Punica / Granatapfelbaum Punica / Granatapfelbaum Punica / Granatapfelbaum

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Frucht:Kaufen Sie einen möglichst reifen Granatapfel. Wenig falsch machen können sie, wenn die Frucht außen durchgehend satt rot ist. Im Umkehrschluß deutet eine blassere Färbung als im Bild oben aalerdings nicht unbedingt auf eine unreife Frucht hin.
 
Samen:Halbieren Sie die Frucht, indem Sie ringsum die Schale einritzen und dann die beiden Hälften gegeneinander verdrehen; der Granatapfel bricht dann an der eingeritzten Sollbruchstelle auseinander. Wenn Sie die Frucht hingegen mit dem Messer einfach durchschneiden, tritt viel dunkelroter Saft aus. Sie werden im Innern sehr viele, von der Form her Maiskörnern nicht unähnliche, hell- bis dunkelrote Gebilde entdecken. Diese lassen sich mit den Fingern problemlos entnehmen und sind eßbar. Sie schmecken je nach Reifegrad leicht säuerlich bis sehr süß und enthalten die beim Essen kaum wahrnehmbaren Samen. Entfernen Sie zur Samengewinnung vorsichtig die Hülle dieser "Maiskörner". Sie enthalten die länglichen, sehr weichen, etwa 3-5 mm langen, cremefarbenen Samen. Es gibt auch Zuchtvarianten ohne Samen, aber in Früchten aus dem Obstladen habe ich immer Samen gefunden. Diese Samen sollten Sie mit Wasser säubern und dann auf Küchenkrepp abtrocken.
 
Keimzeit:Abhängig von der Substrattemperatur wenige Tage bis Wochen.
 
Substrat:Zur Anzucht ist lockeres, unbedingt nährstoffarmes (damit sich die Wurzeln gut entwickeln) Substrat mit einem pH-Wert nicht über 7, wie z.B. Cocos-Substrat, Torf oder spezielle Anzuchterde, geeignet. Um sicherzugehen, daß keine Schädlinge und Pilze im Pflanzsubstrat vorhanden sind, kann man dieses vor Verwendung im Backofen oder noch besser in der Mikrowelle in einem hitzebeständigen Gefäß für eine Viertelstunde auf mindestens 160 °C erhitzen (bei Cocos-Substrat nicht erforderlich). Das Substrat muß dabei leicht feucht sein. Das Gefäß darf keinesfall fest verschlossen sein, da der entstehende Wasserdampf dieses sprengen würde! Es muß jedoch einen Deckel besitzen, damit nicht zuviel Wasserdampf entweicht. Gut geeignet sind feuerfeste Glasschüsseln mit aufliegendem Glasdeckel.
 
Pflanzvorgang:Sie können Saatschalen genausogut verwenden wie kleine Anzuchttöpfe in Joghurtbechergröße, wobei in letztere nur je ein Samen gepflanzt wird. Die Pflanztiefe beträgt ca. 0,5 cm. Daran schließt sich eine Wässerung mit lauwarmem Wasser an.
 
Anzucht:Das so vorbereitete Pflanzgefäß sollten Sie im Interesse einer kurzen Keimdauer an einen warmen Pflatz stellen. Sobald der Samen gekeimt hat, ist viel Licht erforderlich, da sonst die Pflanzen vergeilen. Am wohlsten fühlen sich Granatapfelsämlinge im Freien an einem geschützten, warmen Ort im Halbschatten und später in der prallen Sonne (Jungpflanzen daran aber langsam gewöhnen). Solange es draußen zu kalt zum Ausräumen ist, sollten Sämlinge ganz dicht am Fenster stehen, um möglichst viel Licht zu erhalten.
 
Wässerung:Wie so oft muß das Substrat während der Keimung feucht aber nicht naß sein. Am besten benutzen Sie zum Bewässern ein Sprühgerät. Nach der Keimung muß das Substrat nur mäßig feucht gehalten werden.
 
Düngung:Sämlinge werden überhaupt nicht gedüngt, denn sie versorgen sich selbst aus dem Samenkorn. Nach etwa 2 Monaten sollte man beginnen, sehr schwach mit einem Flüssigdünger zu düngen, d.h. einmal pro Woche ein Viertel der empfohlenen Menge. Ab dem zweiten Jahr wird während der Wachstumsphase wöchentlich mit der empfohlenen Menge gedüngt. Nehmen Sie hierfür einen für Blattpflanzen üblichen Dünger.
 
Umtopfen:Umgetopft werden muß erst dann, wenn das Pflanzgefäß gut durchwurzelt ist. Es empfiehlt sich, den vorsichtig vom Pflanzgefäß befreiten Wurzelballen lediglich in ein größeres Gefäß, das schon ein wenig Substrat beinhaltet, zu stellen und mit Substrat seitlich aufzufüllen. Je größer die Punica wird, desto höher sollte der Anteil an guter Gartenerde sein.
  

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Letztes Update dieser Seite: 23.08.2014 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)