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Palmfarn (Cycas revoluta)
 
   
 
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Cycas revoluta
Kelkheim 1999
 Palmfarn
Kelkheim 1999
 "Sagopalme"
Kelkheim 1999

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Name:Cycas revoluta (Palmfarn, fälschlich auch Sagopalme genannt)
 
Beschreibung:Cycas revoluta, der aus Südostasien stammende Palmfarn, ist ein Dinosaurier unter den Pflanzen. Wie der umgangssprachliche Name schon sagt, ist Palmfarn eine Weiterentwicklung der Farne, ohne aber die Evolutionsstufe der Palmen zu erreichen, also mitnichten eine Palme, als die er oft bezeichnet wird. Dieses Fossil gehört wie die Palmen zu den modernen Blütenpflanzen, anstatt sich wie die Farne über Sporen fortzupflanzen. Palmfarne, die eine eigene Familie, nämlich die der Cycadaceae (Palmfarngewächse) bilden, bestehen in ihrer Jugend aus einer meistens hellbraunen Kugel, die diametral mit gefiederten, hartlaubigen, dunkelgrünen Wedeln besetzt sind, die sowohl Farn- als auch Palmblättern ähnlich sehen. Neue Wedel entwickeln sich nach Art der Farne, d.h. es werden quasi aufgewickelte Triebe gebildet, die sich bei fortschreitender Entwicklung langsam abwickeln.

Palmfarne werden oft als Jungpflanzen mit besagter Kugel in der Mitte verkauft. Trotzdem erreichen sie nach sehr langer Zeit Baumgröße. Cycas revoluta ist nicht nur von seiner Entwicklung her ein Fossil, sondern auch die einzelne Pflanze kann sehr alt werden. Man geht von mehreren hundert Jahren aus. Leider ist die Altersbestimmung schwierig, weil Palmfarn wie auch Palmen keine Jahresringe besitzt. Das Wachstum ist extrem langsam, und es können durchaus 2 bis 3 Jahre vergehen, bis ein neuer Blattkranz gebildet wird. Der nach vielen Jahren entstehende Stamm ist dunkelbraun, zylindrisch und besitzt eine rauhe Oberfläche.

Oft wird Palmfarn als Zimmerpflanze verkauft. Er kann zwar notfalls im geheizten Wohnraum überwintert werden, aber im Sommer sollte er ins Freie und nach Gewöhnung zudem in die volle Sonne. Bildet Cycas im warmen Zimmer neue Wedel, was im Winter nach dem Einräumen passieren kann, vergeilen diese meistens und wachsen zudem krumm.
 
Wasser:Palmfarn benötigt nicht sehr viel Wasser. Das Substrat muß unbedingt durchlässig sein. Es sollte nicht zu feucht gehalten werden, darf andererseits aber auch nicht total austrocknen. Gegen Staunässe ist Cycas revoluta empfindlich.
 
Licht:Gemäß seiner Herkunft benötigt Palmfarn einen hellen, möglichst vollsonnigen Standort. Nach der Überwinterung sollte er jedoch erst langsam an die Sonne gewöhnt werden, weil er sonst Sonnenbrand bekommen kann. Die dann nicht mehr sehr ansehnlichen Wedel bleiben einem aufgrund des langsamen Wachstums sehr lange erhalten. Wichtig ist, daß das Licht nicht aus einer Richtung kommt (Fenster!), da dann neu gebildete Wedel nur in eine Richtung wachsen.
 
Temperatur:Palmfarn mag es am liebsten sehr warm, widersteht gleichzeitig aber auch problemlos widrigen Umgebungsbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ratsam ist, die Pflanze erst dann einzuräumen, wenn Nachtfröste angekündigt sind. Die Überwinterung sollte in einem kühlen Raum, der nicht notwendigerweise sehr hell sein muß, um 5 °C erfolgen. Bei höherer Temperatur muß man auch genügend Licht anbieten. Mehr als 15 °C sollten es aber keinesfalls sein, um die Pflanze nicht zum Wachstum anzuregen. Denn dabei würde sie vergeilte und zudem oft einseitig ausgerichtete Wedel ausbilden und bleibend das dann unbefriedigende Aussehen behalten. Bei geplanter Überwinterung im Zimmer muß die Pflanze unbedingt sehr früh eingeräumt werden, um einen nennenswerten Temperaturanstieg beim Einräumen und damit einen Wachstumsimpuls zu vermeiden.
 
Düngung:Entsprechend des langsamen Wachstum benötigt Cycas revoluta kaum Dünger. Es ist zu empfehlen, während des Wachstums (d.h. Bildung von neuen Wedeln) mit einem Grünpflanzendünger in der vom Hersteller empfohlenen Dosierung wöchentlich einmal und ansonsten nur einmal pro Monat zu düngen.
 
Vermehrung:Die Vermehrung erfolgt in der erwerbsmäßigen Gärtnerei über Samen, was jedoch nicht immer ganz einfach ist. Manchmal bilden sich auch Seitentriebe (also Tochterpflanzen), die man nach einiger Zeit abnehmen kann. Eine sehr ungewöhnliche Vermehrungsmethode ist das Kleinschneiden des Stamms, denn aus den kleinen Stückchen können sich bei entsprechenden Kulturbedingungen zahlreiche neue Pflanzen bilden. Die letztgenannte Methode sei aber nur der Vollständigkeit erwähnt und soll nicht als Aufforderung mißverstanden werden, Cycas kleinzuschneiden.
 
Sonstiges:Während der Ausbildung der Wedel darf die Pflanze keiner Standortveränderung unterzogen werden. Auch das Drehen des Topfes muß vermieden werden, weil sonst die Wedel krumm wachsen. Einzig die Verbringung vom Zimmer ins Freie ist sinnvoll und ratsam, sofern die Temperaturen dies zulassen.
 
Verwandte Arten:Dioon ist sozusagen die mexikanische Verwandte.
 
Preisbeispiel:Ab ca. 15 Euro für eine Pflanze mit einreihigem Besatz mit Wedeln.
Cycas revoluta in Blüte
Blüte
Marbella 1998

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Letztes Update dieser Seite: 23.08.2014 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)