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Oleander (Nerium oleander)
 
   
 
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Oleander rosa (Nerium oleander)
Kelkheim 1999
 Oleander weiß (Nerium oleander)
Kelkheim 1999
 Oleander gelb (Nerium oleander)
Kelkheim 2003
 Oleander rot (Nerium oleander)
Kelkheim 1999

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Name:Oleander (Nerium oleander)
 
Beschreibung:Nerium oleander gehört zur Familie der Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) und ist ein immergrüner, reich blühender Strauch. Oleander kann bis etwa 3 m hoch werden und wächst, wenn man ihn läßt, sehr in die Breite. Die ledrigen Blätter sehen lanzettförmig aus und werden bis zu ungefähr 15 cm lang. Die Blüten sind bei den Wildformen ungefüllt und rosa oder weiß gefärbt. Bei den Zuchtformen sind sie meistens gefüllt und können von dunkelrot über orange, lachsfarben und rosa bis zu weiß hin alle Zwischentöne annehmen. Es gibt sogar gelben Oleander. In allen Fällen haben die Blüten einen Durchmesser zwischen 3 und 5 cm. Seine Heimat liegt im Mittelmeergebiet und Orient, wo er oft an Bach- und Flußläufen wächst. Vor allem im Hochsommer mag der Eindruck entstehen, er wachse in staubtrockenem Boden. Dieser Anschein ist nicht richtig, denn Oleander benötigt recht viel Wasser. Es mag sein, daß die oberste Erdschicht tatsächlich ausgetrocknet ist, aber vor allem wenn er reichlich blüht, können Sie sicher sein, daß er über sein Wurzelsystem irgendwoher (z.B. Grundwasser) ausreichend Wasser bekommt.
 
Wasser:Der Wasserbedarf ist insbesondere im Hochsommer ziemlich hoch. Bei Wassermangel werden die untersten Blätter gelb und fallen schließlich ab; außerdem blüht Oleander dann nicht sehr reichlich. Als Kübelpflanze ist Oleander sogar bedingt resistent gegenüber Staunässe. Abgesehen davon, daß seine Wurzeln diesbezüglich bei weitem nicht so empfindlich sind wie etwa die Wurzeln von Citruspflanzen, verbraucht Oleander das sich im Untersetzer oder Übertopf sammelnde Wasser normalerweise recht schnell, so daß dauerhafte Staunässe außer bei permanenter Wasserzuführung bei sommerlichen Temperaturen erst gar nicht entstehen kann. Im Winter wird bei kühler und eher dunkler Überwinterung sehr selten und nur wenig gegossen.
 
Licht:Im Sommer möglichst den ganzen Tag über so sonnig wie möglich. Für die Überwinterung als Kübelpflanze genügt ein nicht unbedingt heller aber dafür kühler, frostfreier Raum. Notfalls ist auch ein ziemlich dunkler Raum geeignet, der aber unbedingt sehr kühl sein muß. Die Pflanze sieht dann im Frühjahr zwar etwas ramponiert aus, erholt sich aber sehr schnell.
 
Temperatur:Während der Wachstumsphase so warm wie möglich, denn nur dann blüht er in seiner vollen Pracht. Eine Hauswand o.ä. im Rücken zwecks nächtlicher Wärmeabgabe ist ideal. Die Überwinterung muß kühl aber unbedingt frostfrei erfolgen; je dunkler der Standort desto schädlicher ist es, eine Temperatur von 10 °C zu überschreiten. Gern überwintert Oleander bei zwischen 5 und 10 °C. Selbstverständlich kann man Oleander auch bei höheren Temperaturen (z.B. im Wintergarten) überwintern; dann ist aber genügend Licht wichtig.
 
Düngung:Ein- bis zweimal pro Woche mit einem Dünger für Blühpflanzen, der nach Herstellervorschrift angesetzt wird.
 
Vermehrung:Erfolgt fast immer durch Stecklinge. Aussaat ist jedoch ebenfalls möglich. Tip: Wenn Ihnen im Urlaub eine Sorte besonders zusagt, schneiden Sie sich doch einfach am letzten Tag ein paar Stecklinge (= leicht verholzte Triebe ohne Blüten), stellen sie bis zur letzten Minute in Wasser und wickeln sie dann in feuchtes Papier ein. Zu Hause werden diese dann sofort in Erde gesteckt und immer leicht feucht gehalten. Sehr positiv wirkt sich die Verwendung von Bewurzelungshormonen aus. Der Standort sollte schattig und nicht zu warm sein. Einige Stecklinge werden nach einigen Monaten anfangen, neue Blätter zu bilden, andere werden jedoch eingehen. Lassen Sie die Pflanzen aber mindestens ein Jahr lang unverändert im Pflanzgefäß, bevor Sie umtopfen, damit sich ausreichend starke Wurzeln bilden können. Nach meinen letzten Versuchen ist dieses Verfahren erfolgversprechender als die Wurzelbildung in Wasser.
 
Sonstiges:Alle Teile der Pflanze sind giftig (beim Verschlucken); man sollte deshalb Kleinkinder, die an allem herumkauen, von Oleander fern halten. Im Internet zu findende Schauergeschichten über die Giftigkeit von Oleander sind jedoch weit übertrieben und "urban legends" zuzuordnen. Gefüllte Sorten mit roten bzw. dunkelrosa Blüten riechen übrigens am intensivsten und solche mit weißen Blüten am wenigsten.

Ein Rückschnitt ist nicht nur unnötig, weil Oleander von ganz alleine genügend verzweigt, sondern sogar schädlich, was die Blütenbildung angeht, wenn er zur falschen Zeit geschieht. Wenn Sie schon zurückschneiden müssen, weil der Busch zu groß geworden ist, sollten Sie dies im Herbst tun. Bei einem Rückschnitt im Frühjahr wird Oleander erst im Herbst oder gar darauffolgenden Jahr wieder blühen. Sie können beim Rückschnitt beinahe beliebig weit ins alte Holz schneiden.
 
Verwandte Arten:---
 
Preisbeispiel:Zwischen 6 und 10 Euro für eine 60 cm hohe Pflanze


Oleander Hochstamm (Nerium oleander)
St. Wendel 1999
 Oleander weiß (Nerium oleander)
Kelkheim 1999
 Oleander Samenkapsel
Kelkheim 2004

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Letztes Update dieser Seite: 23.08.2014 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)