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Eukalyptus (Eucalyptus globulus etc.)
 
   
 
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Name:Eucalyptus, oft auch Eukalyptus oder Fieberbaum genannt, mit vielen Arten (z.B. camaldulensis, citriodora, dalrympleana, globulus, gunnii, viminalis).
 
Beschreibung:Zwar denkt bei Eukalyptus wohl jeder gleich an Hustenbonbons, jedoch kennt kaum jemand die Pflanze, die diesen Duft/Geschmack liefert. Es handelt sich um sehr imposante, immergrüne Bäume, die mit mehr als 40 m eine beträchtliche Höhe erreichen können und zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) gehören. Eukalyptus ist vor allem in tropischen und subtropischen Gegenden heimisch, wobei insbesondere Australien sehr reich an Arten ist, von denen mehr als 500 bekannt sind. Im mediterranen Raum ist Eukalyptus ein beliebter und weit verbreiteter Zierbaum. Einige Arten wie z.B. Eucalyptus gunnii sind sogar bedingt frostresistent. Aufgrund des extrem schnellen Wachstums wird man sie als Kübelpflanze aber kaum länger als einige Jahre halten können, da sie einem buchstäblich über den Kopf wachsen.

Allen Eukalyptusarten gemein ist, daß sich juvenile und adulte Blätter mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. Oft sind die Jugendblätter rund bis eiförmig und wirken mitunter um den Trieb herumgeschlungen. Im Alter sind die Blätter lanzettförmig und erreichen artenabhängig eine Länge von bis zu 30 cm. Unabhängig vom Alter sind die Blätter ledrig und dunkel- bis blaugrün. Der Stamm ist hell, wobei sich die Borke oft in großen, streifigen Stücken löst.

Die Blüten sind sehr eigenartig gestaltet: Sie entspringen scheinbar einer Kapsel, bei der zur Blütezeit der Deckel abgeworfen wird und aus der die Staubgefäße entspringen, so daß sie einer Pusteblume ähneln. Ihre Farbe reicht artentypisch von weiß über die verschiedensten Rottöne bis hin zu lila.
 
Wasser:Eukalyptus benötigt wegen seiner hartlaubigen Blätter, die die Verdunstung reduzieren, nicht sehr viel Wasser. Das Substrat, das unbedingt luft- und sehr wasserdurchlässig sein sollte, darf keinesfalls zu naß sein, weil die Pflanze nicht nur Staunässe sehr schlecht verträgt sondern auch zu hohe Substratfeuchtigkeit nicht mag. Im Winter ist es erforderlich, das Substrat fast trocken zu halten.
 
Licht:Eukalyptusbäume bevorzugen einen vollsonnigen Standort, tolerieren notfalls jedoch auch Halbschatten.
 
Temperatur:Die meisten Arten bevorzugen einen extrem warmen Standort, wachsen dann aber auch extrem schnell. Alle Arten vertragen zumindest kurzfristig geringe Minusgrade, Eucalyptus gunni als frosthärteste Art sogar etwa -12 °C; aber nur im ausgepflanzten Zustand und nicht als Kübelpflanze, da ein Durchfrieren des Wurzelballens vermieden werden muß. Die Überwinterung sollte idealerweise bei ca. 5 °C an einem hellen Standort erfolgen.
 
Düngung:Einmal alle zwei Wochen mit einem Universaldünger, der nach Herstellervorschrift angesetzt wird.
 
Vermehrung:Normalerweise durch Samen, der in großer Auswahl bei z.B Samenversendern (siehe  Linkliste) erhältlich ist.
 
Sonstiges:Nicht jede Art riecht "nach Eukalyptus"; Eucalyptus citriodora riecht beispielsweise nach Zitrone. Das bekannte Eukalyptusöl wird aus Eucalyptus globulus gewonnen.

Aufgrund der Schnellwüchsigkeit kann man diese Pflanze in der Regel nur wenige Jahre als Kübelpflanze kultivieren. Ein starker Rückschnitt ist möglich, jedoch verändert sich dadurch auch der Habitus des Bäumchens.
 
Verwandte Arten:---
 
Preisbeispiel:Im Handel sind meistens recht kleine Jungpflanzen erhältlich, die oft zwischen 2,50 und 8 Euro kosten. Die Anzucht aus Samen ist wegen der problmlosen Anzucht und des schnellen Wachstums vorzuziehen.
  

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Letzter Upload dieser Seite: 05.11.2016 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)